Sehr geehrte Kolleginnen und sehr geehrte Kollegen!

laengleMit meinem Team lade ich Sie alle recht herzlich zum 61. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie nach Wien ein.

In den letzten Jahren wurde mit der Umsetzung des Arbeitszeitgesetztes und mit der Einführung der neuen medizinischen Ausbildungsordnung weitreichend die „medizinische Welt“ verändert. Darüber hinaus schreitet der technisch-medizinische Fortschritt mit großen Schritten voran. Mit dem Motto Mensch und Maschine: Innovation und Leidenschaft möchten wir mit Ihnen über die Chirurgie der Zukunft, über das Leistungsspektrum des „neuen“ Chirurgen und über die Anforderungen an die Chirurgie für die nächsten 20 Jahre diskutieren. Die Weichen werden jetzt gestellt.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt wurde schon sehr früh durch die Innovation der laparoskopischen Chirurgie mit der Cholecystektomie und der TEPP der chirurgische Alltag verändert. Heute erforschen und diskutieren wir kritisch den Stellenwert der transoralen Schilddrüsenchirurgie und den Stellenwert der Rektumchirurgie, der Ösophaguschirurgie und der Pankreaschirurgie mit dem Da Vinci Robotersystem.

Mit diesem Kongress wollen wir vor allem die in Ausbildung stehenden Kolleginnen und Kollegen sowie die Medizinstudentinnen und Medizinstudenten ansprechen. Es ist uns ein Anliegen, die Ergebnisse der jungen Forscherinnen und Forscher mit „state of the art“ Vorträgen erfahrener Chirurgen zu mischen. Geplant ist auch, Praxiskurse über Nahttechniken und laparoskopische Operationstechniken anzubieten, „meet the experts“ Sitzungen und zahlreiche Satellitensymposien abzuhalten.

Ein wichtiger Aspekt soll der Bedeutung der Interdisziplinarität gewidmet werden, da eine erfolgreiche Chirurgie heute nur in Zusammenarbeit mit der Anästhesie, der Onkologie, der Gastroenterologie und Hepatologie sowie der Angiologie möglich ist.

Ich hoffe, Ihnen einen ausreichenden Ausblick auf den kommenden Chirurgenkongress gegeben und vor allem Ihr Interesse geweckt zu haben.

Ihr
Friedrich Längle
Kongresspräsident